Wann Trinkwasser auf Schwermetalle untersuchen lassen?

Eine Untersuchung auf Metalle ist in bestimmten Situationen besonders sinnvoll. Dieser Beitrag zeigt, wann sie ratsam ist und was sie aussagt.

Ausgangssituation

Eine Untersuchung auf Metalle ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Hausinstallation alt oder unbekannt ist, Bleileitungen möglich sind, nach Renovierungen, bei neuen Armaturen, bei längerer Stagnation, bei metallischem Geschmack oder wenn Säuglinge, Schwangere oder empfindliche Personen im Haushalt leben.

Vorgehen

Typische Parameter sind Blei, Kupfer und Nickel; je nach Installation können weitere Metalle relevant sein. Wir bieten eine umfassende Untersuchung auf die relevantesten Schwermetalle an. Die Probenahme erfolgt typischerweise als Zufallsstichprobe (Z-Probe). Die Konzentrationen von Blei, Kupfer und Nickel an der Entnahmestelle werden laut Umweltbundesamt vor allem durch die Werkstoffe der Wasserversorgungsanlage beziehungsweise der Trinkwasserinstallation beeinflusst, etwa Rohre, Fittings, Armaturen oder Wasserzähler.

Ergebnis

Der Befund zeigt, ob aus der Installation Stoffe ins Trinkwasser übergehen. Ist das der Fall, empfehlen wir eine gestaffelte Stagnationsprobe nach UBA. Damit lässt sich der Punkt der Metallabgabe lokalisieren, also Entnahmearmatur oder vorangehende Hausinstallation.